Woher der Begriff „Kiez“ kommt
Das Wort Kiez stammt aus dem Slawischen und bezeichnete ursprünglich eine kleine Siedlung. In Berlin meint Kiez bis heute schlicht das eigene Viertel. In Hamburg ist es enger: Wer hier vom Kiez Hamburg spricht, meint St. Pauli – und zwar den Teil rund um die Reeperbahn.
Was den Hamburger Kiez prägt
St. Pauli lag jahrhundertelang vor den Toren der Stadt. Was in Hamburg nicht erlaubt oder nicht erwünscht war, siedelte sich hier an: Handwerk mit Gestank, Schaustellerei, später Vergnügungsbetriebe. Diese Randlage hat den Stadtteil geprägt – St. Pauli war nie fein, und darauf ist es bis heute stolz.
Dazu kommt der Hafen. Seeleute, die nach Wochen an Bord Landgang hatten, brauchten Kneipen, Musik und Unterhaltung. Die Reeperbahn hat genau das geliefert.
Der Kiez heute
Der Stadtteil verändert sich schnell. Viele der alten Betriebe sind weg, dafür kamen Hotels, Clubs und Restaurants. Was geblieben ist: eine Mischung aus Menschen, die es so in Hamburg sonst nirgends gibt – und ein ausgeprägtes Gefühl dafür, wer dazugehört und wer nur zuschaut.
Kiez zum Anziehen
Wer sich mit St. Pauli verbunden fühlt, zeigt es. Die Motive der World of St. Pauli – Kiez Bullet, Kiez Herz und die Kalle Brille – kommen direkt aus dem Viertel und nicht aus einer Marketingabteilung.
Es gibt sie als Kiez Hoodie, als Kiez T-Shirt, als Kiez Kappe und als Kiez Tasse. Das komplette Kiez Merchandise wird aus Deutschland versendet.
Den Kiez erleben
Am besten versteht man den Kiez Hamburg, wenn jemand ihn zeigt, der dort zu Hause ist. Die Kieztouren mit Kalle Schwensen führen genau dorthin, wo man als Besucher sonst nicht hinkommt.



