Was die Reeperbahn Hamburg ausmacht
Die Reeperbahn Hamburg ist rund 930 Meter lang und verläuft im Stadtteil St. Pauli zwischen Millerntor und Nobistor. Ihren Namen hat sie von den Reepern, den Seilern, die hier früher die langen Taue für die Segelschiffe des Hamburger Hafens drehten. Aus der Handwerkerstraße wurde über die Jahrhunderte das Vergnügungsviertel, das heute weltweit bekannt ist.
Die wichtigsten Ecken auf einen Blick
Große Freiheit: Die Seitenstraße, in der die Beatles ihre Hamburger Jahre spielten. Der Star-Club existiert nicht mehr, eine Gedenktafel erinnert daran.
Herbertstraße: Die abgeschirmte Straße, zu der nur Männer über 18 Zutritt haben. Fotografieren ist dort nicht erwarteter Umgang – und wird auch deutlich klargemacht.
Spielbudenplatz: Operettenhaus, Schmidt Theater und Schmidts Tivoli – die kulturelle Seite des Kiez.
Hans-Albers-Platz und Silbersackstraße: Kneipen, in denen mehr Hamburger als Touristen sitzen.
Wann du kommen solltest
Der Kiez hat drei Gesichter. Tagsüber wirkt die Reeperbahn fast unspektakulär – gut, um Geschichte zu sehen, ohne Gedränge. Ab dem frühen Abend füllt sich alles, Freitag und Samstag wird es voll. Und zwischen drei und fünf Uhr morgens sieht man das St. Pauli, über das hinterher erzählt wird.
Was du besser lässt
- In der Herbertstraße fotografieren
- Ohne Absprache in Bars gehen, die „animieren“ – die Rechnung kann überraschen
- Wertsachen offen tragen, gerade am Wochenende
Der Kiez hinter den Kulissen
Wer mehr sehen will als die Schaufensterseite, kann eine Kieztour Hamburg buchen. Kiez-Legende Kalle Schwensen führt selbst – durch den SM-Club Das Verlies, auf der Crime Tour zu den Kriminalfällen der Straße oder auf der Music Tour von den Beatles bis Bon Jovi.
Und wer ein Stück Reeperbahn mit nach Hause nehmen will: Im Shop gibt es Kiez Hoodies, Kiez T-Shirts und Kiez Tassen – Original Kiez Merchandise aus Hamburg.



